Die Kraft der inneren Bilder








Wenn ich frage „Wo waren Sie in ihrem letzten Urlaub?“,
aktivieren Sie im Kopf sofort ein Bild von Ihrem Urlaubsort, teilweise mit sehr genauen Details, wie einem feinkörnigem weißen Sandstrand am blauen Meer und den gedrehten Muschelhörnchen oder den kleinen tanzenden Schmetterlingen beim Wandern auf einer saftigen bunten Bergwiese.

Stellen wir uns bei tristen Regentagen in unserer Fantasie einen Sonnenplatz an einem See vor,   fühlt sich die Haut angenehm warm an, auch wenn die Sonne nur im Kopf scheint. Sportler nutzen diese Kraft, um sich gezielt auf den Wettkampf vorzubereiten. Manche trainieren sogar den gesamten Ablauf ihres Bewegungsprogrammes nur auf der Mentalebene. Denn im Gehirn sind die gleichen Zellen aktiv wie in dem Augenblick, wenn wir es tatsächlich tun.

Die Vorstellungskraft ist ein Zaubermittel, das uns in jedem Moment zur Verfügung steht.


Und führen wir mit uns einen inneren Dialog, dann nimmt unser Bewusstsein dieses so wahr, als würde es in der äußeren Wirklichkeit geschehen.
Diese Vernetzungen benutzen wir in der prozessorientierten Innenweltarbeit sowohl für stärkende Elemente im Leben und ausgerichtete Ziele, als auch für die belastende Lebenssituationen. Wir kennen das Sorgenkarusell das sich allein keinen Ausstieg aus dem bestehenden Problem vorstellen kann und auch das festgefahrene Trauma.


Sobald im Gehirn z.B. ein inneres Bild von Erfolg abgespeichert ist, kann man darauf in jedem Moment zurückgreifen.

Von schwierigen Lebensabschnitten ist jeder einmal betroffen gewesen. Irgendwann in seinem Leben gab es ein traumatisches Ereignis, sei es bei der Geburt, Verlusterlebnisse, Prüfungsängste,    chirurgische Eingriffe, einem Unfall, Gewalterfahrung oder verletzende verbale Auseinandersetzungen.

Die Traumata sind ebenso vielfältig wie ihre Folgen.
Manche leiden ganz offensichtlich unter den Symptomen des posttraumatischen Stresses und bei anderen ist ein Verdrängungsmechanismus entstanden der jahrelang verborgen blieb.

Kommt es zu einer Resonanz z.B. über einen der 5 Sinne wie einem Eigengeruch, Tonfall, berührte Hautareale, flackernde Lichtquelle, Geräuschschwelle, kann das verdrängte Ereignis neu aktiviert werden.

Konnten wir in der alten Situation uns nicht wehren oder weg laufen, also unserem Instinkt folgen, kommen wir in einen physiologische und psychologischen Faktor der Erstarrung.
Das Nervensystem läuft auf Hochtouren und es entsteht der charakteristische traumatische Stress.

Ein Teil unseres Gehirns  - Reptiliengehirn genannt - ist immer noch tierisch aktiv.
Kampf oder Flucht ist eine genetische Erinnerung. 

Wir können Ereignisse in der Vergangenheit nicht verändern.

Jedoch können wir die Blockade in Fluss bringen. Im geschützten und achtsamen Raum können sie sich bewusst einlassen, wählen welche Möglichkeiten ihr Innerstes oder über den Therapeuten angeboten wird und sich neu entscheiden.
Es ist nicht nötig, nochmals in die leidvolle Situation mit all ihren Elementen einzusteigen. Sie können auch nur der Beobachter und Handelnde sein.

In jedem Auflösungsprozess entfaltet sich ein kreatives Potential und es entsteht eine friedvolle Auf-Lösung.


Ohne Emotionen kann man Dunkelheit nicht in Licht
und Apathie in Bewegung verwandeln

C.G. Jung


Trauma-Therapie
Gebundene Energien achtsam und liebevoll wandeln ( z.B bei Erstarrung, Ohnmacht, Erregungszuständen ), durch die Entfaltung des eigenen kreativen Potentials und instinktiven Reaktionen.
Steigern Sie Ihr Selbstwertgefühl, lösen Sie uneffektive Glaubens-und Verhaltensmuster und finden Sie Ihre Lebensfreude.





   


© 2017 Lebenspfade Sybille Pfeifer
Heilpraktikerin · Diplom Gesundheits- & Mentaltrainerin (DGMT)
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